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Diabetes-Fakten ©

Fakten, Fakten, Diabetes-Fakten: Zahlen, die bei Diabetes wichtig sind 

 

Übersicht:

Die folgenden statistischen Zahlen entstammen dem Buch von Janka u.a.: Epidemiologie und Verlauf des Diabetes mellitus in Deutschland. Die Autoren haben zahlreiche Studien ausgewertet, die Risiken für Diabetes aufzeichnen. Sie sollten als Patient mit der Diagnose „Diabetes“ diese Zahlen kennen. Nur wer gut informiert ist, kann daraus Handlungsstrategien entwickeln. Die Zahlen sind allerdings alles andere als beruhigend. Sie sollten weder wie ein Kaninchen auf die Schlange starren vor lauter Angst, was alles Schlimmes passieren kann, Sie sollten aber auch nicht den Kopf wie ein Vogel Strauß in den Sand stecken und so tun, als gäbe es die Risiken nicht. Denken Sie immer daran: 

Doch wo Gefahr ist, wächst das Rettende auch. (Hölderlin)  

 

Diabetes-Fakten - die Volkskrankheit

Nach Selbstangaben haben ca. 5% der Bevölkerung einen Diabetes, das sind in Deutschland etwa 4 Millionen. Legt man jedoch einen erhöhten HbA1c-Wert zugrunde, so sind bereits über 8% der Bevölkerung betroffen. Nimmt man hingegen einen pathologischen Glukosetoleranztest als Grundlage, dann haben 11% (der über 40-Jjährigen) einen Diabetes. Man darf Diabetes also mit Fug und Recht als eine Volkskrankheit bezeichnen. Alle Diabetologen sind sich einig darüber, dass die Häufigkeit des Diabetes in den so genannten zivilisierten Gesellschaften in den nächsten Jahren noch dramatisch zunehmen wird. Erste Hinweise darauf liefert eine Untersuchung aus der ehemaligen DDR (für Westdeutschland liegt eine solche Studie nicht vor). Diese zeigte, dass zwischen 1960 und 1989 – also praktisch innerhalb einer Generation – der Typ I-Diabetes um das 3,5fache und der Typ II-Diabetes sogar um das 7,9fache zugenommen hat. Autoimmunerkrankungen scheinen insgesamt häufiger zu werden, die so genannten Wohlstandskrankheiten, die mit Übergewicht und falscher Lebensweise einhergehen, sowieso. 

Männer mit Diabetes haben eine fast 4fach erhöhte Wahrscheinlichkeit, einen Herzinfarkt zu erleiden, bei Frauen beträgt sie sogar fast das 6fache. Das Risiko, eine arterielle Verschlusskrankheit der Beine zu bekommen, ist bei Diabetes dreimal so hoch wie bei Menschen ohne Diabetes. In der Folge kommt es mit Diabetes zu 22-mal (!) mehr Amputationen, das sind 28.000 abgenommene Gliedmaßen im Jahr. Wenn Patienten mit Diabetes rauchen – dafür liegen mir keine Zahlen vor – ist das Risiko nochmals vervielfacht.  

1990 hatten „nur“ 36% aller Patienten mit endgradigem chronischem Nierenversagen – diese müssen dann mehrmals in der Woche an die Blutwäsche (Dialyse) und warten auf eine neue Niere – Diabetes. Nur 5 Jahre später wären es bereits 59 % aller Patienten. Diabetes ist die häufigste Ursache für chronisches Nierenversagen. Das Risiko zu erblinden ist bei einem Diabetes etwa 5fach erhöht. Etwa jeder dritte Diabetiker hat eine diabetische Neuropathie.

Jetzt kommt zur Abwechslung mal etwas, was bei Diabetes nicht erhöht ist: Die Lebenserwartung. Das hatten Sie wohl schon vermutet. Wussten Sie aber auch, dass 36-45jährige Männer mit Typ II-Diabetes eine 5fache, Frauen sogar eine auf das 7fache erhöhte Sterblichkeit haben? In absoluten Zahlen bedeutet dies, dass Diabetiker durchschnittlich 5,3 und Diabetikerinnen sogar 6,4 Jahre weniger leben – vielleicht löst sich ja so das Rentenproblem in den nächsten Jahren von ganz alleine. Wenn Sie also nicht das Rentenproblem lösen helfen wollen, dann tun Sie etwas dagegen! 

Zum Abschluss noch eine Tabelle mit dem relativen Risiko für bestimmte Erkrankungen. Diese Tabelle gilt nur, wenn die Diagnose vor dem 30. Lebensjahr gestellt wird, also der Diabetes recht früh auftritt. Bei späterem Eintritt der Erkrankung ist das Risiko nicht mehr ganz so hoch.

Ereignis Relatives Risiko
Alle Todesursachen 7,5
Herztod 9,1
Alle Herzkrankheiten 9,1
Schlaganfall ca. 3
Pneumonie, Grippe 7,6
Lebererkrankungen 4,8
Nierenentzündungen 41,2
Fußgeschwüre  45

Diabetiker sind nicht schuld daran, dass sie diese Erkrankung bekommen. Sie sind aber mitverantwortlich dafür, wie sie weiter verläuft, wie schnell sie fortschreitet (oder ob sie sogar rückgängig gemacht werden kann, siehe Kap. Heilung ist möglich) und ob und welche Begleiterkrankungen auftreten (siehe Kap. Spätkomplikationen). Der Diabetiker kann durch seine Lebensweise mit entscheiden, in welche Richtung sich das Schiff bewegt. Die Diagnose „Diabetes“ mit dem Wissen um die schrecklichen Folgen kann nur eines bedeuten: Das Ruder muss herumgeworfen werden, wenn Sie nicht auf die Klippen zusteuern wollen. Manchmal strengt man sich an und der Sturm wirft einen doch auf Klippen. Aber man sollte sich wenigstens nicht vorwerfen lassen, nicht alles versucht zu haben. Das Steuer um einen Strich nach backbord zu lenken reicht aber meist nicht aus. Hier sollte schon eine deutliche Kurskorrektur um 90° oder 180° erfolgen.

 Man ist nicht nur verantwortlich für das, was man tut, sondern auch für das,
was man nicht tut. (Moliere)

Lassen Sie sich von mir eine Prognose erstellen, wenn Sie wissen möchten, ob für Sie das Risiko besteht, dass Sie in den nächsten 10 Jahren an Diabetes erkranken könnten und füllen Sie den Fragebogen vollständig aus - dazu klicken Sie einfach hier:
http://www.habichtswaldklinik.de/Diabetes_Risiko-Test.html
  

Wie Diabetes Mellitus Typ 2 ganzheitlich und ohne (oder mit möglichst wenigen) Medikamente erfolgreich behandelt werden kann, erfahren Sie in meinem Buch, welches im Oktober 2010 in überarbeiteter und aktualisierter Neuauflage zum Preis von 14, 95 € erschienen ist: 

Typ-2-Diabetes. Heilung ist doch möglich: Wann Medikamente nutzen, wann sie schaden. - Wie sie ihren Blutzucker selbst wirksam senken können [Broschiert]

Zu erhalten in Ihrer Buchhaltung oder bei amazon: http://www.amazon.de/Typ-2-Diabetes-Heilung-ist-doch-m%C3%B6glich/dp/3830439237/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1290507900&sr=1-1

Mit den besten Wünschen für Ihre Gesundheit  

 © Dr. Volker Schmiedel
Chefarzt der Inneren Abteilung
FA für Physikalische und Rehabilitative Medizin
Naturheilverfahren, Homöopathie
Dozent für Biologische Medizin (Univ. Mailand).

Animationen animierte Augen

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Zur Klärung weiterer medizinischer Fragen und Behandlungs- bzw. Therapiemöglichkeiten stehe ich Ihnen im persönlichen Gespräch gerne zur Verfügung. Bitte vereinbaren Sie zuvor einen Termin in der naturkundlichen Privatambulanz.

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