Medikamente
bei Diabetes
Medikamente: Auslöser oder
Verstärker der diabetischen Stoffwechsellage
Kortison:
Diabetes-Medikament Nr. 1 Kortison erhöht das Risiko für einen
Diabetes
enorm. Dies gilt natürlich nicht nur für körpereigenes Kortison
(durch
Stress oder
Tumoren), sondern auch für von außen zugeführtes
Kortison. Eine Kurzzeittherapie (wenige Tage bis Wochen) zum Beispiel
zur Behandlung eines akuten Schubes einer
rheumatischen Erkrankung führt
dabei nur selten zum
Diabetes, auch wenn dabei kurzfristig hohe Dosen
eingesetzt werden (z.B. 100 mg Prednisolon). Eine mehrmonatige oder
jahrelange Therapie auch mit relativ geringen Dosen von 7,5 mg
Prednisolon oder mehr können jedoch zu einem
Diabetes führen.
Bedeutsam sind in diesem Zusammenhang Tabletten oder Kortison-Spritzen.
Bei einer lokalen Kortison-Therapie (z.B. Kortison-Salbe bei
Neurodermitis, Kortison-Spray bei
Asthma oder Kortison-Einläufen bei
Darmentzündungen) ist das Risiko hingegen nur ganz leicht erhöht.
Antihypertonika:
Thiazide und
Diabetiker haben im Rahmen ihres
metabolischen Syndroms (Insulinresistenz)
häufig einen
Die möglichen Risiken durch die beiden
Tipp: Diabetiker mit
Orale
Kontrazeptiva: Diabetes durch die Anti-Baby-Pille Mit hormonellen Verhütungsmitteln wollen Frauen das
Entstehen von etwas sehr Süßem (einem Baby) verhindern. Gleichzeitig fördern
Sie damit aber das Risiko, dass etwas anderes sehr Süßes (ein
Diabetes) entsteht. Die Pille allein reicht dabei aber meist nicht aus,
um einen
Diabetes zum Ausbruch zu bringen. Wenn aber gleichzeitig noch
andere Risikofaktoren vorliegen, die Verhütende sehr
übergewichtig
ist, sich wenig bewegt, sehr ungesund ernährt oder eine starke
Erbanlage für
Diabetes besteht, dann kann die Pille das Tröpfchen
sein, welches das Fass zum Überlaufen bringt.
Psychopharmaka:
Gefahr durch
Übergewicht Eine gar nicht so seltene Nebenwirkung von
Psychopharmaka ist das Übergewicht. Sie wirken häufig appetitstimulierend, beruhigen aber gleichzeitig und vermindern so den
Bewegungsdrang. Indirekt kann so ein
Diabetes gefördert werden. Nun
sollten Diabetiker, die
Psychopharmaka nehmen, ihre
Achtung: Diabetiker sollten die Dosierung von
Psychopharmaka nicht eigenmächtig verändern. Der
Psychopharmaka
verordnende und der den
Diabetes betreuende Arzt sollten Hand in Hand
arbeiten.
Sulfonylharnstoffe,
Glinide und Insulin: Diabetesmedikamente machen Diabetes Paradox aber wahr: Ausgerechnet die Medikamente, die zur Behandlung des Diabetes millionenfach eingesetzt werden, fördern die Entwicklung eines Diabetes! Einzelheiten hierzu können Sie in Insulinresistenz und Antidiabetika nachlesen.
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Zur Klärung weiterer medizinischer Fragen und Behandlungs- bzw. Therapiemöglichkeiten stehe ich Ihnen im persönlichen Gespräch gerne zur Verfügung. Bitte vereinbaren Sie zuvor einen Termin in der naturkundlichen Privatambulanz. Alle oben erwähnten Laboruntersuchungen können in der Inneren Abteilung der Habichtswaldklinik oder der Naturheilkundlichen Privatambulanz durchgeführt werden.
Informationen über das Therapieangebot der Inneren Abteilung:
Weitere Informationen zu Krankheiten finden Sie bei der Wicker-Gruppe unter www.informationen-zu-krankheiten.de. Info-Material zur Klinik anfordern: www.wicker-gruppe.de/infomaterial-anfordern.html Die
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